Was Sie konkret unterstützen:
“Tanz des Aufrichtens” – über das Trauma hinaus tanzen
Menschen, die sexuelle Gewalt und damit Entwürdigung und Erniedrigung erfahren haben, brauchen oft eine Unterstützung, um wieder einen Weg des Aufrichtens ins Leben hinein zu finden. Dabei kann der Tanz helfen. Der „Tanz des Aufrichtens“ ist ein Tanzprojekt, in dem diese Menschen unter Anleitung von Tänzer/innen eine eigene Choreografie entwickeln, die sie, wenn sie wollen, gemeinsam aufführen. Die Stiftung Würde möchte an drei Orten in Deutschland dieses Projekt modellhaft durchführen und auswerten. Das Projekt kostet trotz ehrenamtlichen Engagements Geld. Wenn Sie diese Bemühungen, Menschen aus der Erniedrigung einen Weg des Aufrichtens zu ermöglichen, unterstützen wollen, spenden Sie bitte mit dem Stichwort „Tanz des Aufrichtens".
“Demenz und Würde” – Tagung am 14. Und 15.11.2012 in Duisburg
Menschen mit Demenz haben Würde und verdienen Würde. Und ihre Angehörigen und die Pflegekräfte auch. Doch was heißt das konkret? Würde ist nicht einfach „da“ und entsteht auch nicht allein durch Leitbilder, in denen sie gefordert wird. Würde kommt von würdigen. Die Würde der Menschen mit Demenz und ihrer Begleiter/innen braucht ein würdigendes Verhalten, in dem sowohl die Erkrankten als auch die Angehörigen und Pflegenden gewürdigt werden. Wie das gelingen kann, dazu möchte diese Tagung beitragen.
Die STIFTUNG WÜRDE veranstaltet diese Tagung vor allem für pflegende Angehörige demenzkranker Menschen, die die Hauptlast der Pflege und Betreuung tragen und die geringste Unterstützung erhalten. Um möglichst vielen von ihnen die Teilnahme zu ermöglichen, suchen wir Sponsoren für die Tagung, damit wir die Teilnahmegebühren möglichst gering halten können. Wenn Sie sich bis Ende Januar als Sponsor beteiligen, werden Sie in Programm und Tagung als Sponsor genannt.
Hilfs-Netz für seelische Nöte
Die therapeutischen Mitarbeiter/innen des Netzwerks Stiftung Würde erfahren immer wieder, dass Menschen in seelischen Nöten sich schämen, rechtzeitig Hilfe zu suchen. Ganz gleich, ob Burnout droht oder Angst vor einer beginnenden Demenz aufkommt, ob Folgen einer traumatischen Erfahrung lebendig werden oder Kinder leiden – notwendig sind niedrigschwellige Zugänge zu Informationen und Hilfsmöglichkeiten, bei denen die Betroffenen sich zuerst einmal nicht “outen” müssen. Deshalb will die STIFTUNG WÜRDE ein “Hilfs-Netz für seelische Nöte” aufbauen.
Dazu zählen Web-Seiten zu Themen wie Demenz, Traumafolgen, Essstörungen und anderen Aspekten seelischer Nöte, die 10 wichtigsten Nöte, die an uns herangetragen werden. Diese Webseiten sollen jeweils zu einem Thema
- Informationen geben
- Fragen ermöglichen, die beantwortet werden
- und Hilfsmöglichkeiten aufzeigen.
Das alles für jede und jeden verständlich.
Darüber hinaus soll im zweiten Schritt ein anonymes Telefon installiert werden, über das Menschen in solchen Nöten Ansprechpartner finden und ihnen konkrete Hilfen vermittelt werden.
Es geht nicht um medizinische Hilfen, dazu gibt es genug Angebote, sondern um seelische Nöte.
Dieses Projekt wird zu 70% ehrenamtlich getragen. Doch für die Pflege und Betreuung der Webseiten braucht es Sachkosten und professionelle Mitarbeiter/innen. Deshalb suchen wir 12 Sponsoren, die bereit sind, jährlich 5000 € für das Projekt zu spenden.
Sie erreichen damit nicht nur einzelne, sondern viele Menschen in Not.
Wenn Sie Kontakt oder nähere Informationen zu diesen Projekten wünschen, wenden Sie sich an Dr. Udo Baer, Vorsitzender der STIFTUNG WÜRDE
Kontakt:
Dr. Udo Baer
udobaer(at)t-online.de
Tel: 02845 - 58129
