
Unsere Beweggründe
Wir wissen: Würde heilt, Entwürdigung kränkt und macht krank. Kranke Menschen brauchen Würdigung und Würde.
Wir träumen davon, dass Kinder, die verstummt sind, musizierend Klänge dafür finden, was für sie unsagbar bleibt.
Wir träumen davon, dass altersverwirrte Menschen, deren Seele sich in Dunkel verhüllt, respektiert und mit Hilfe kreativer Therapien erreicht werden können.
Wir träumen davon, dass in der Hilfe für Menschen mit chronischen Schmerzen nicht die Schmerzen in „körperliche" und „seelische" aufgespalten, sondern in ihrem ganzheitlichen Erleben gewürdigt werden.
Wir träumen davon, dass unruhige Kinder nicht medikamentös ruhiggestellt werden, sondern in der Therapie gewürdigt wird, was sie beunruhigt.
Wir träumen davon, dass Opfer sexueller und anderer Gewalt nicht übersehen und gedemütigt werden, sondern dass sie geachtet, unterstützt und geschützt werden.
Wir träumen davon, dass kranke, verletzte und geschundene Menschen in ihrer Not und Hilfsbedürftigkeit unterstützt werden, dass aber auch ihre Ressourcen, ihre Kreativität und Lebendigkeit geachtet wird.
Wir träumen von Würde, auch und gerade in der Therapie.
Die Würde vieler Menschen, die Hilfe in einer Therapie suchen, ist beschädigt. Die Würde vieler Menschen wird allzu oft auch in therapeutischen Beziehungen verletzt oder ignoriert, in psychotherapeutischen Praxen, in Altenheimen, in Kliniken und anderswo. Dies geschieht durch Gewalt und Missbrauch, häufiger aber noch durch stille Gewalt, Ignoranz und Überheblichkeit, Kälte und Verweigerung lebendigen Kontakts.
Es gilt, dem eine Haltung und Praxis der Würde und Würdigung entgegenzusetzen.
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